Das Leiden bei Albert Camus

Albert Camus sah das Leiden als Teil des Lebens an. Der Mensch leide an der absurden Welt. Aber er sagt, dass man gegen das Leiden revoltieren sollte, um seine Würde zu erlangen.
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Camus sagt zu Sysiphos, der die absurde Aufgabe hat, einen Stein zum Gipfel zu rollen, der ihm immer wieder auf dem Gipfel entgleitet und nach unten roll: Man muss sich Sysiphos als einen glücklichen Menschen vorstellen. Die Revolte des Menschen gegen das Leiden führe zu Solidarität und Handeln sagt Camus. Wer sein eigenes Leiden verstehe, könne auch das Leiden anderer Menschen besser verstehen. Die Revolte braucht nicht erfolgreich zu sein. Der revoltierende Mensch sollte sich auf seine Werte besinnen. Das Leben hat keinen inhärenten Sinn. Jeder kann seinem Leben aber einen persönlichen Sinn geben.

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Literatur:

Albert Camus, Der Fremde, Reinbek, Rororo, 1997, ISBN: 978-3-499-22189-7

Albert Camus, Der Mythos des Sysiphos, Reinbek, Rowohlt, 2000, ISBN: 978-3-499-22765-3

Albert Camus, Der Fall, Reinbek, Rowohlt, 1997, ISBN: 978-3-499-22191-0

Albert Camus, Die Pest, Reinbek, Rororo, 1998, ISBN: 978-3-499-22500-0

Albert Camus, Der Mensch in der Revolte, Reinbek, Rowohlt, 1997, ISBN: 978-3-499-22193-4

Albert Camus, Der erste Mensch, Reinbek, Rowohlt, 1997, ISBN: 978-3-499-13273-5

Walther Ziegler, Camus in 60 Minuten, Norderstedt, Books on Demand, 2. Auflage 2015, eISBN: 978-3-7386-7128-5

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Wikipedia über Albert Camus


Erstellt am 11.08.2026, Version vom 11.08.2026 Johannes Fangmeyer, GNU-FDL
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