Das Leiden bei Nietzsche

Das Leiden nimmt eine zentrale Stelle in der Philosophie Friedrich Nietzsches ein. Nietzsche betrachtet das Leiden als zum Leben dazu gehörend. Er meinte, dass man am Leiden wachsen könnte. Er meinte, man solle sich fragen, ob mein das Leiden immer wieder durchleben wolle (Die ewige Wiederkehr des Gleichen) oder ob man sein Leben ändern wolle.
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Nietzsche bewunderte die Griechen, weil sie die Tragödie erfunden hatten, um dem Leiden Ausdruck zu verleihen. Er meinte mit Kunst könnte das Leiden gemildert werden. Besonders der lyrische Chorgesang hatte es ihm angetan. Nietzsche meinte, man solle sein Leben überwinden und seine Werte selbst setzen. Die Überwindung des Lebens ist keine Askese, SElbstkasteiung oder Selbstoptimierung sondern ein wachsen. Man sollte versuchen, der zu werden, der man sein kann. Er sprach von der Umwertung aller Werte. Er meinte, man solle zum Übermenschen werden, der an einer Kleinigkeit scheitern könnte aber auch zu ungeahnten Höhen gelagen könnte. Er sprach von einem Willen zur Macht, der aber nicht Herrschaft meinte, sondern Gestaltung. Der Mensch solle kreativ werden in der Kunst und sein Leben nach eigenen Werten gestalten. Nietzsche wurde von den Nazis, den Comic Erfindern des Supermanns, Ayn Rand und den Selbstoptimierern entstellt. Man kann z.B. ein Tagebuch führen und alle Leiden darin bearbeiten und reflektieren. Man kann Kunst betreiben. Wie z. B. bei Blaumeier in Bremen. Damit kann man das Leid zwar nicht besiegen, aber dennoch lindern. 
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Literatur:

Luc Ferry, Leben lernen: Eine philosophische Gebrauchsanweisung, München, Antje Kunstmann, 2007, ISBN:978-3-88897-468-7

Margot Fleischer, Nietzsche - Eine kurze Einführung, Hörbuch, argon, 2006, 

Walther Ziegler, Nietzsche in 60 Minuten, Norderstedt, Books on Demand, 2017, eISBN: 978-3-74600130-2

Georg Römpp, Nietzsche leicht gemacht, Köln, Böhlau UTB, 2013, eISBN: 978-3-8252-3718-9

Friedrich Nietzsche, Sämtliche Werke, editiert von Siegfried König, 2013, E-Book, ASIN: B00HL23854

Markus Markusen, Nietzsche und die Macht, Aichach, 2026, ISBN: 979-8257126888

Markus Markusen, Nietzsche und Gott, Aichach, 2026, ISBN: 979-8257153662

Markus Markusen, Nietzsche und der Übermensch, Aichach, 2026, ISBN: 979-8257151729

Reinhard Knodt, Friedrich Nietzsche - Die ewige Wiederkehr des Leidens, Bonn, Bouvier, 1987, ISBN: 3-416-01932-6

Veit Tomas, Die Bedeutung des Leidens für den Menschen, Frankfurt am Main, Bern, New York, Paris, Peter Lang, 1988, ISBN: 3-8204-1431-2


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Wikipedia über Nietzsche

Erstellt am 18.06.2026, Version vom 18.06.2026 Johannes Fangmeyer, GNU-FDL
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