Computational Psychiatry

Computational Psychiatry ist ein Teil der Computational Neuroscience. Computational Psychiatry ist der Einsatz von Computer, Mathematik und Künstlicher Intelligenz, um psychiatrische Krankheiten zu simulieren und berechnen und zu erforschen. Computaional Psychiatry ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, dass Methoden der Informatik, Mathematik und Statistik nutzt, um psychiatrische Erkrankungen besser zu verstehen.
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Die Rechenleistung heutiger Computer reicht bei weitem nicht aus, um ein ganzes Gehirn in Echtzeit zu simulieren. Da kann für Sekunden der Simulation schon mal Stunden gerechnet werden. Es werden mathematische Modelle eingesetzt, um zu simulieren. Nicht nur künstliche neuronale Netze. Man erhofft sich, neue Medikamente und Behandlungsmethoden entwickeln zu können. In Deutschland sind die Computational Neurosciences in den Bernstein Zentren organisiert. Es gibt sechs davon. Es wird auch simuliert, wie sich genetische Anomalien auf das Gehirn auswirken. Es werden auch das Neuron und Neuronenverbände  simuliert durch mathematische Formeln. Es konnte durch Simulationen nachgewiesen werden, dass nicht genetische Informationen, sondern Selbstorganisation in Tiergehirnen zu bestimmten Anordnungen der Neuronen führt. Selbstorganisation ist ein wichtiges Prinzip bei der Bildung des Gehirns. Es werden auch große Datenmengen wie Gehirnscans oder EEGs analysiert und statistisch ausgewertet.
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Literatur:

Johannes Faber, Computational Neuroscience, Broschüre herausgegeben vom Nationalen Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience, 2. Ausgabe 2011

Randall C. O'Reilly u.a., Computational Cognitive Neuroscience, Open Source Textbook, 5. Ausgabe 2024, eISBN: 979-8336823622

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Links:

Wikipedia zu Computational Neuroscience (Englisch)


Erstellt am 28.01.2026, Version vom 29.01.2026 Johannes Fangmeyer, GNU-FDL
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